Teil 2: Wenn dir die Zukunft ins Jetzt leuchtet...

28-Jan-2018

 

Na? Wie war der letzte Blog für dich? Vielleicht hat dich der Titel schon abgeschreckt und allgemein eine innere Abwehr in dir ausgelöst? „Wenn die Vergangenheit dir in...“ ist eine Annahme, keine Tatsache und es ist das Wissen aus meiner eigenen Geschichte, wie sehr mich meine Vergangenheit in der Gegenwart gebremst hat.   

 

Wenn ich sage, unser Dasein ist eine Illusion, möchte ich damit nicht unsere Vergangenheit herabwerten. Total im Gegenteil. Es ist sowas von als Erhebung gedacht. Für diejenigen unter uns, die mit ihrer Vergangenheit noch sehr hadern und sie wie ein Klotz am Bein betrachten, sollte es ein Impuls sein, sich die Geschichte nochmals anzuschauen, mit dem Wissen, dass ca. 99% fehlen. Und für diejenigen die bereits in Frieden mit ihrer Vergangenheit und Geschichte sind, ein Impuls, wie unendlich großartig all das ist, wir sind, wenn wir wissen, dass noch 99% hinzukommt? Und in beiden Fällen ist es eine liebevolle Ermutigung, unsere Identität, mit all dem was wir uns im Laufe unseres Lebens angeeignet haben, aufzulösen, um Platz für etwas noch Größeres zu machen.

 

 

Bist du auch neugierig zu erfahren, was sich hinter diesen 99% verbergen? Sicher, es ist nur ein menschlicher Versuch, das Unfassbare zu fassen. Lass uns die Mysterien des Universums entdecken und so tun, als ob wir es checken könnten...


 

 

Vor einigen Monaten hatte ich davon in eines meiner Lieblingsbücher „Gespräche mit Gott" (Neale Donald Walsh) gelesen, doch ich konnte es nicht (er-)fassen und habe es von mir weggeschoben. Dieses Mal wollte ich es kriegen. Nur für einen Moment. Angeregt durch Veit Lindau, der es wunderbar einfach während eines seiner letzten Vorträge dargestellt hat (https://www.youtube.com/watch?v=B9vOx_n8ogs&t=2987s), habe ich mich dieses Mal auf das Spiel: „Was wäre, wenn es wahr wäre..“eingelassen.

 

Die Zeit, so wie wir sie beigebracht bekommen haben und demnach wahrnehmen, existiert nicht. Sie ist eine Illusion, erschaffen durch unseren Geist. Na, das ist aber ein dicker Hund.

 

Albert Einstein hatte damit den Anfang gemacht. Er hat Raum und Zeit relativiert. Wenn du bei Google das Stichwort: „Zeit & Illusion“ eingibst, wirst du auf etlichen wissenschaftlichen Seiten geführt, die es bestätigen. Ich kann nicht alles verstehen was dort gesagt wird, doch ich verstehe, dass die Zeit seit Anbeginn ein Mysterium darstellt. Versuchen wir sie zu greifen, zerrinnt sie sodann zwischen unseren Fingern. Ich verstehe, dass sie Teil unseres irdischen Daseins sein muss, dass Gott sicherlich keine Uhr hat oder sich an Termine hält. Und ich lass diese Möglichkeit zu, dass es wahr ist. Für einen kurzen und vielleicht längeren Moment.


 

 

Stell dir vor alles passiert gleichzeitig. Jetzt. Zum selben Moment. Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft, finden nicht in einer zeitlichen Abfolge von hinten nach vorne statt, sondern im selben Moment, auf unterschiedlichen Frequenzen/“Räume“.  

 

Als ich diesen Gedanken das erste Mal zugelassen habe, hatte ich so eine innere Stimme die laut schrie: Das ist vollkommen unmöglich. So unmöglich, wie ich als Kleinkind geglaubt habe, dass ich niemals ohne meine Eltern leben kann?

 

Wenn unsere Zeitachse, so wie wir sie kennen und beigebracht bekommen haben irrelevant wäre, was könnte das bedeuten?


 

 

Annahme 1:

Wenn die Zukunft genauso real ist wie die Vergangenheit, dann kann ich mich auch aus der Zukunft heraus erschaffen kann, mit den Fähigkeiten, die ich mir in der Vergangenheit angeeignet habe? Wie würde sich mein Leben verändern, wenn ich mich mehr mit der Zukunft identifiziere, statt mit der Vergangenheit?

 

Annahme 2: Warum sollte ich meinen Ängsten und Sorgen aus dem (illusionären 1%-igen) Gestern erlauben, mein Morgen so zu prägen, dass es nur eine Reproduktion des 1%-igen Gestern darstellt, wenn doch alles Jetzt geschieht?

 

Annahme 3: Was würde ich hier und jetzt meiner kleinen Johanna sagen, die genau in diesem Moment weinend und beängstigt in ihrem Zimmer sitzt und Angst und Schuld fühlt, vor dem Teufel und den Dämonen? Sitze ich vielleicht genau jetzt mit meiner Familie an einem Tisch, erzähle meinen neusten besten Witz der Woche und wir lachen ausgelassen gemeinsam? Oder umarme ich jetzt meine geliebte verstorbene Oma, dir mir gerade mein Leibgericht gekocht hat? Wie sehr relativieren sich meine abgespeicherten schmerzvollen Erinnerungen?

 

Annahme 4: Es gibt keine Trennung. Alles ist da. Genau jetzt. Ganz real. In Fleisch und Blut. Nur in einem anderen „Raum“.

 

Annahme 5: Warum habe ich bestimmte freudige Erregungen, wenn ich etwas erfahre, höre, rieche und fühle? Weil es in einem Raum in der Zukunft, genau in diesem Moment passiert?

 

Annahme 6: Ich brauche nicht in die Zukunft rennen. Sie existiert bereits. Die Zukunft rennt mir entgegen. Sie existiert in den unterschiedlichsten Versionen. Ich entscheide heute, mit welcher Version ich mit identifiziere.

 

Annahme 7: Wir können den Ausgang nicht verpassen. Egal was wir tun, der Weg nach oben ist gewiss.

 

Wie sehr verändert sich mein Leben und all unser menschliches Leiden, wenn ich nur für einen Moment die Perspektive dieses Universums einnehme, aus dem ich ein Teil bin?

 

Wie erregend und elektrisierend ist die Annahme, dass die Zukunft in meinen jetzigen Moment strahlt und mich laut ruft?

 

 

All diese Annahmen und Fragen die ich heute mit dir teile, können vollkommen falsch und Utopie sein, genauso wie die Annahmen und „Fakten“, an die ich seit meiner Kindheit glaube. Irgendwann hat jemand festgesetzt und definiert, was z.B. Zeit ist. Dass Zeit auf der ganzen Welt synchron und für jeden messbar geworden ist, entstand vor allem für die Eisenbahnen, damit Zeitpläne für Züge gemacht werden konnten. Davor haben sich die Menschen vor allem an den Zyklus des Tages und der Jahreszeiten gerichtet und kannten keine genauen Zeitangaben. Dieses Wissen wurde von Genrationen zu Generationen weitergetragen und stellt heute unsere Wahrheit dar.

 

Ich beobachte diese Welt sehr genau. Durch meine Geschichte habe ich tiefe Einblicke auf sehr vielen Ebenen bekommen. Ich sehe nicht, dass uns dieses beigebrachte Wissen zu einem zuFRIEDENen Planeten gemacht hat. Ich fühle nicht, dass uns das zugängliche normale Weltbild tiefliegende Antworten, Frieden und Liebe schenkt, sondern eher, dass es uns Stück für Stück von uns entfernt.

 

Wenn Frieden und Liebe jedoch unser Ursprung ist, dann kann nur das der Kompass zu unserer „Wahrheit“ sein, oder nicht? Annahmen die uns in unserem Dasein erheben, die uns zu etwas unendlich Großen machen, die uns die Gewissheit geben, dass wir tatsächlich etwas Besonderes sind und gleichzeitig ein Staubkörnchen in der Unendlichkeit dieses Universums, das sind die Annahmen die uns Stück für Stück nach Hause führen.

 

 

Auf diesem Weg bin ich in die nächste Ebene „gerutscht“. In die Ebene des Göttlichen. Davon mehr im dritten Teil dieses Blogs.

 

Ich übergebe meine Identität dem Feuer meiner Präsenz

Empfange. Lasse mich gebären. Aus dem Rohstoff des Moments.

 

Ich lege mein Herz auf dem Altar meiner Göttlichkeit hinauf.

Gebe endlich meinen Krieg, gegen mich und die Zeit auf.

 

Egal wo du gerade bist, was du machst und wie du dich fühlst. Ich sehe mich als Teil von dir. Ich fühle dich. In meinen Gedanken und meinem Herzen nehme ich dich in den Arm und sage dir:

 

Du bist nicht mehr alleine.

Wir sind eins.

 

Ich liebe dich!

 

 

 

 

 

 

 

 

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